Trauma und Dissoziation

Auf dieser Website entsteht eine neue Internetpräsenz, mit dem Thema, Trauma und Dissoziation. Dissoziative Störungen sind Bestandteil einiger psychischen Erkrankungen, z. B. bei der Borderline Persönlichkeitsstörung, der Schizophrenie und der posttraumatischen Belastungsstörung

Die schwerste Form von Dissoziation, ist die dissoziative Identitätsstörung / Multiple Persönlichkeitsstörung (DIS / MPS), betroffene Menschen, haben in ihrer Vergangenheit schwere frühkindliche Traumatisierungen erlitten. Es wird davon ausgegangen, dass traumatische Erlebnisse im Kindesalter vor dem fünften Lebensjahr durch Misshandlung, sexuellem Missbrauch, seelischen Missbrauch und emotionalen Missbrauch, wie Vernachlässigung ausgesetzt waren.

Solche Traumata können die Entwicklung einer einheitlichen Persönlichkeit verhindern, es kann dann zu Aufspaltung und Abkapselung von Gedächtnisinhalten kommen, die sich verfestigen und zu Teilpersönlichkeiten führen.

Bei trauma-und-dissoziation.com, wird insbesondere, auf das Thema dissoziative Identitätsstörung eingegangen, des Weiteren werden auch auf Erkrankungen eingegangen, bei denen es zu Dissoziationen kommen kann, aber auch auf anderen psychischen Erkrankungen. Es wird Erklärungen zu Therapieformen geben, zusätzlich wird es Hilfestellungen, für das Leben mit einer psychischen Erkrankung geben.

Diese Internetseite, besteht seit dem 06.12.2016, die Seite, wird stetig erweitert, aus diesem Grund lohnt es sich von Zeit zu Zeit, hier rein zu schauen.

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Borderline Persönlichkeitsstörung

Bei der Borderline-Störung handelt es sich um eine Persönlichkeitsstörung, die durch Impulsivität und Instabilität von Emotionen und Stimmung, der Identität sowie zwischenmenschlichen Beziehungen charakterisiert ist. Es handelt sich um ein schwerwiegendes psychiatrisches Krankheitsbild, das auch als emotional instabile Persönlichkeitsstörung des Borderline-Typs bezeichnet wird.

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Schizophrenie

Schizophrenie kann eine gravierende psychische Erkrankung sein, wenn sie nicht frühzeitig erkannt und behandelt wird. Sie hat ein vielgestaltiges Erscheinungsbild und gehört zu den so genannten „endogenen Psychosen“. Als Psychosen werden Krankheitsbilder zusammengefasst, die u.a. mit Realitätsverlust, Wahnvorstellungen, Störungen des Denkens, der Sprache und der Gefühlswelt verbunden sind. Der Begriff „endogen“ meint, dass die Erkrankung aus einer Vielzahl von Faktoren „von innen“ heraus entsteht, ohne erkennbare körperliche Ursachen und ohne begründbaren Zusammenhang mit Erlebnissen. Schizophrene Störungen sind im allgemeinen durch grundlegende und charakteristische Störungen von Denken und Wahrnehmung sowie durch inadäquate oder verflachte Affekte gekennzeichnet. Die Bewusstseinsklarheit und intellektuellen Fähigkeiten sind in der Regel nicht beeinträchtigt, obwohl sich im Laufe der Zeit gewisse kognitive Defizite entwickeln können.
Schizophrenie wird fälschlicherweise oft mit Persönlichkeitsspaltung in Verbindung gebracht.

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Posttraumatische – Belastungsstörung

Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) oder Posttraumatische Belastungsreaktion (PTBR) zählt zu den psychischen Erkrankungen. Einer PTBS gehen definitionsgemäß ein oder mehrere belastende Ereignisse von außergewöhnlichem Umfang oder katastrophalem Ausmaß (psychisches Trauma) voran. Dabei muss die Bedrohung nicht unbedingt direkt die eigene Person betreffen, sondern sie kann auch nur bei anderen beobachtet und erlebt werden (z. B. als Zeuge eines schweren Unfalls oder einer Gewalttat).

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Dissoziation

Unter Dissoziation verstehen wir einen Zustand, in dem das Bewusstsein nicht mehr in der Lage ist, die Informationen von außen und von innen sinnvoll in Einklang zu bringen, und infolgedessen Gedanken und Gefühle getrennt werden. Dissoziation taucht häufig im Zusammenhang mit traumatischen Erfahrungen auf und wird auch als das Gefühl beschrieben, neben sich gestanden zu haben. Folge von einem dissoziativen Zustand kann sein, dass sich eine Person an wichtige Dinge nicht mehr erinnern kann.

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(DIS / MPS)

Die dissoziative Identitätsstörung (DIS) – früher auch multiple Persönlichkeitsstörung (MPS) genannt – ist eine psychische Störung, die durch das Vorhandensein von zwei oder mehr unterscheidbaren Identitäten oder Persönlichkeitszuständen gekennzeichnet ist, die wiederholt die Kontrolle über das Verhalten der Betroffenen übernehmen (sog. multiple Persönlichkeit).