Der See

Mein Gesicht spiegelt sich im tiefen blauen See, meine Ängste mag ich hier ertränken, sie
in der Tiefe verstecken, doch der Tiefe blaue See ist nicht groß genug für meine Ängste.

Ich nehme diesen Stein, der mir zu Füßen liegt, und werfe ihn in den See hinein, mein
Gesicht ist verschwunden, es schaut mich endlich nicht mehr an, ich sehe jetzt, dass der
See viel größer ist, als er es zu sein schien.

Doch immer wenn ich denke, dass der See jetzt für alles was ich dort hineingeben mag,
groß genug ist, ist er doch nur wieder viel zu klein.

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