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Wie soll man das schaffen?
#1
Hallo ihr,

ich habe das Gefühl, das ich genug belastbar für eine Ausbildung oder ein Studium bin.
Studiere zur Zeit und ich schaffe es einfach nicht. Ich kann das einfach nicht.
Ich habe das Gefühl, dadurch keine Perspektive zu haben, meine Träume platzen wie Seifenblasen.
Ich weiß einfach nicht, was ich noch tun kann.
Habe das Gefühl, dass die Therapie mir zwar hilft, aber dadurch meine Belastbarkeit nicht besser wird.
Was würdet ihr tun?

LG
Schaf
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#2
Hallo Schaf,

eine Therapie reißt nun mal viele Wunden auf und macht einen empfindsamer. Das zu akzeptieren, ist der erste Schritt. Du hast in Deinem Leben ne ganze Menge geschafft: nämliches Furchtbares überlebt. Studium scheint für Dich alledings auch furchtbar zu sein.
Es ist ja eine Frage der finanziellen Absicherung.. Könntest Du eine Auszeit nehmen? Dich krankschreiben lassen für ein Semester?
Eine Studienberatung? Ein Gespräch mit den Sozialarbeitern oder einer Stelle an der Uni für psychische Probleme?
ein Gespräch mit dme Therapeuten oder der Therapeutin darüber?

Wir glauben, das es wichtig ist neben all der Therapie auch Schönes zu machen, sofern es für Dich geht. Gute  und hilfreiche Kontakte, die Dich ablenken von all der Therapie.
Wir sind in der vollen Erwerbsminderungsrente und werden wohl bis zur wirkliche nRente dort bleiben. Wir sind allerdings auch schon relativ alt...

Wenn Du jetzt Dein Studium unterbrichst: wie lange würdest Du meinen, es unterbrechen zu müssen und was willst Du in der Zeit machen? Eine Wohngruppe für Leute mit psychischen Schwierigkeiten vielleicht? Eine Betreuung? Das alles wirft einen allerdings immer mehr in die Psychatrie und einem Umfeld, das dann letztlich bestimmt , wie Du zu leben hast und wie nicht. So ne Vollzeitpsychiatrisierung ist auf Dauer nicht gut.  Eine Betreuung führt manchmal ganz schnell zu einer rechtlichen Betreuung... Willst Du das?
Zwischen  1990 - 1993 und2004 - 2014 waren wir in Betreung, haben stationäre und ambulante Therapiene gemacht sowie Arbeitstherapie, aber der Druck ist dort manchmal auch immens... Alle wollen was von einem wollen bestimmen, wissen es besser.. Wir kannten Leute, die mehr als 20 Jahre in Einrichtungen der Therapie waren. Es war nicht immer hilfreich. Sorry, ist aber unsere Meinung... Zudem ist man dann auch immer mit gleichgesinnten zusammen, die alle Probleme haben und darum oft kreisen. Als Schutz ist das eine Zeit lang gut, aber auf Dauer nicht hilfreich, denn man muss auch normale Menschen kennen. Und lernen mit diesen fremden Wesen "normale Menschen" umzugehen. Wir waren also lange Jahre in Therapien. Stationär insgesamt 2 Jahre unseres Lebens, wenn nicht mehr...


Was du machst, musst Du selbst entscheiden. Es ist Dein Leben. Denk aber bitte daran: du bist jetzt noch jung (glauben wir jedenfalls). Es ist jetzt besser etwas zu tun, als wie wir auf Dauer in Rente zu sein.... Allerdings haben wir auch erst

Was also wäre die bestmöglichste Idee, wie Du erst mal auf die Beine kommst  oder zur Ruhe immo? Was ist Deine Vision?

Heute ist die Zeit wirklich knapp.. Und unsere Meinung ist nun wahrscheinlich spezielle. Vielleicht verärgern wir Dich auch, mit dem, was wir geschrieben haben. Ist allerdings ein freies Land. Wenn Du mehr wissen möchtest, frag ruhig, bevor Du vorschnell urteilst über uns...
Verzeih, wenn wir Dir irgendwo zu nahe getreten sind.


Unser Lebenslauf endet 2004 also damit ist gemeint: danach gab es nur noch ALGII, das Jobcenter, die Abschiebung in die Rehabilitationsabteilung ,die Drängung i ndie Erwerbsminderungsrente.... 2004 waren wir 36 Jahre alt. Danach ist in unserem leben nicht mehr viel passiert.... Arbeitstechnisch...
Nun ja, wir haben gegen die Täter und Täterinnen gekämpft, siehe Antwort auf dDeine andere Suche nahc Antwort von heute.

LG Die absurdistanz-Leute
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#3
Hallo Schaf,

ich habe im Studium eine 1jährige Pause eingelegt und in dieser Zeit gearbeitet. Das hat super funktioniert! Während des Arbeitsjahres habe ich einen Job gehabt, wo mich nur wenige Menschen getriggert haben. Um weiter an meinen Ängsten zu arbeiten, habe ich in der Therapie weitergemacht. Und mich selbst trainiert, damit ich mit den Triggern im Alltag besser umgehen kann. Ich habe auch die Medikamente gewechselt, weil ein Teil der alten Nebenwirkungen bereitet hatten. Ich denke, egal ob du studierst oder nicht, du musst die Zeit nutzen um im Kampf gegen die Symptome immer noch trainierter zu werden. Aber es dauert manchmal und auch wenn es nur kleine erfolgreiche Schritte sind, so ist es doch mehr als nichts :-)

LG

N.
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#4
Hallo Schaf,
ich hoffe du hast mittlerweile eine Lösung für dich gefunden. Manchmal ist es kein fehler das Studium für einige Zeit zu unterbrechen um wieder auf die Füße zu kommen.
An den Unis und Fhs gibts aucg oft Ansprechpartner die bei psychischen Problemen beraten. Vielleicht hilft dir so ein Gespräch.

Ich hab mein Studium so lange versucht bis gar nichts mehr ging und vielleicht hätte ich vorher schon nen Fuß in die Tür bekommen können. Ich denke heute darüber das das wichtgste war mir Zeit zu geben/ nehmen.
LG
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#5
Hallo Schaf,

ich kenne das auch. Ich kann dir nur sagen, dass ich mir damals eine Auszeit genommen habe und die brauche ich auch noch heute immer wieder. Aber kämpfen lohnt sich finde ich. Ich hoffe, dass du eine passende Lösung für dich gefunden hast.

LG
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