Verloren in mir

21.07.2017

Dieser Text wurde von einer meiner Innenpersonen geschrieben, ich selbst, habe auf diesen Text keinen Einfluss gehabt. Die Innenperson heißt Sabine und ist 17 Jahre alt, kennengelernt habe ich sie, kurz bevor dieser Text geschrieben wurde und erst nachdem sie diesen Text geschrieben hatte und eine längere Zeit vorn war, war ich selber wieder vorn. Für mich war es zuerst wie immer sehr ärgerlich, das, da wieder jemand Neues ist, den ich kennenlernen muss, aber ich werde nicht daran vorbei kommen.

Ich denke über die Gedanken nach, die nicht die eigenen sind, ihr geht nicht raus aus meinem Kopf, ihr seit tief in mir drin und so oft redet ihr auch mit meinem Mund. Ihr verdrängt mich, ich gehe unter in mir, wie ein Schiff, dass im Meer versinkt. Ich bin verloren in euch, verloren in mir, ich rede mit mir selbst, doch rede ich nicht wirklich mit mir. Ich tauche so tief ab in mir und verliere mich in mir, wie ein Stein der in den See geworfen wird, niemand kann mich dort finden, ich bin verloren in mir.

Ich versuche auszubrechen doch ich bin gefangen in euch, zu tief versunken in euch. Ich denke darüber nach, wie es wäre frei zu sein, mich nicht mehr in mir selbst zu verlieren, doch ich finde mich nicht mehr. Ich denke so oft, dass ich mich befreien kann, das ich die Stimmen besiegen kann, das ich nicht mehr verloren gehen kann, doch ich verliere mich immer mehr in mir und verliere den Verstand. Zu jeder Zeit seit ihr bei mir und ich weiß, dass es kein Entkommen gibt. Ich versuche auszubrechen, doch ihr zieht mich tiefer in mich selbst hinein, ich gehe unter in mir, wie Sand, der ins Meer geworfen wird, ich gehe unter in mir, und bin so tief in mir verloren.

Ich warte darauf befreit zu werden doch zu jeder Zeit seit ihr da, ihr verdrängt mich und ich versinke wieder wie ein Stein im See. Ich höre eure Gedanken in mir, kann euch reden hören, mein Handeln richtet sich nach euch, es gibt kein Entkommen. Ihr seit so nah bei mir, ich habe Angst nicht mehr ich selbst zu sein, mich zu sehr zu verlieren. Ich erinnere mich an die Zeit, in der ich nicht zu sehr in eurer Hand war, doch jetzt kommen so viele Veränderungen, alles ändert sich, ich verliere mich in mir und kann mich nicht dagegen wehren.

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