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Dem Inneren Kind gerecht werden
wenn der Körper nicht "mitspielt"
#1
Obwohl ich in letzter Zeit ein paar Sachen erledigen konnte, bin ich unzufrieden und genervt.
Ich glaube, dass diese Emotionen vom Inneren Kind kommen, von einem sehr kleinen, trotzigen Kind.
Ich weiß nicht, wie ich ihren Bedürfnissen gerecht werden soll mit meinem erschöpften, gesundheitlich angeschlagenen Körper...
Da ist so viel Trotz, und ich kann ihn weder "rausbringen" noch umwandeln.

Es ist gerade viel Lethargie da, und ich versuche, sie in "Muße" umzuwandeln - auf letzteres Wort hat mich schon vor längerem die Thera gebracht, weil Lethargie als Ausdruck ja eher negativ besetzt ist...
Es geht mir körperlich gerade sehr schlecht - was zum Teil natürlich schon mit den Dingen zu tun hat, die ich gerade geistig verarbeite, nur, dass es bei mir meistens länger dauert, noch länger nachwirkt....
Ein paar Dinge habe ich trotzdem geschafft, und ich versuche, mit mir selbst zufrieden zu sein...

Ich könnte auch akzeptieren, dass es eben "so ist", dass bei mir alles länger dauert - wenn da nicht diese Angst im Hinterkopf wäre, dass ich es vllt bald nicht mehr alleine schaffe, dass mich alles überrollt und ich erst wieder von der Hilfe anderer Leute abhängig werde...

Meine Stirn ist heiß, obwohl ich kein Fieber habe.
Die vierjährige Kleine hat noch mehr Energie, sie ist noch nicht soo müde.
Und sie hat Freunde, richtige Freunde!
Sie ist noch mit ihrer ursprünglichen Kraft verbunden, zu der ich nur sehr schwer wieder Zugang finde.
Als ich diese Kraft vor ein paar Monaten spürte, hat sie leider nur destruktiv gewirkt, und es wurde dadurch ein Gegenstand zerstört, der mir sehr wichtig war. Das machte mich sehr traurig ...
Ich habe der Kleinen ein neues Stofftier gekauft - "Schnaubi", das Nilpferd.

Zum "Abreagieren" muß ich mir in Zukunft etwas ausdenken, damit nicht wieder ein Gegenstand kaputtgeht, der mir wichtig war.
Schreien geht nicht, wenn ich so erschöpft bin, mit den Füssen stampfen half nur bedingt, meine Hände wollen auch etwas "machen"..

Wißt ihr etwas, was helfen könnte, vllt auch euch hilft - wenn ein zorniges Kleinkind da ist -  die heftigen Energien umzulenken, sich abzureagieren?
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#2
Hallo Kojotin,

ich kann das was du geschrieben hast total nachvollziehen.
Was bei mir etwas Entspannung gebracht hat, sind auch eigene Plüschis, eigene Stifte uns sichere Orte/imaginierte Helfer.
Wir haben einen inneren Garten für Alle Anteile (auch die groben und dunklen brauchen ja mal ne Pause) und eine kleine Innenwelt für die Kinder. Es ist ein gemeinsamer sicherer Ort, den sich die Kinder zusammen erschaffen haben. 
Ich weiß, dass meine kleine wütende es liebt bein Rasen mähen ihre Energie rauszulassen. Dann macht sie Muster in den Rasen.
Vielleicht hat deine kleine ja auch was, das sie gut kann - so dass man die Energie umleiten kann, wenn es im Außen grad nicht passt? 

Manchmal, wenn ich es schon abschätzen kann, dass es ein Kind triggert, dann bitte ich vorher die Kinder an ihre sicheren Orten oder ihren Gemeinschaftsort. Da kann ich bestimmte Anteile ansprechen, die dabei helfen. 
Das hat mir sehr viel Entlastung gebracht.

Wenn es aber zu spät ist und die Anteile mit voller Wucht da sind, dann kann ich nur versuchen gut zu tun und gesteuert laufen zu lassen. Gelingt leider auch nicht immer...

Ich hoffe das war jetzt nicht zu sehr an deinem Thema vorbei.

Lg Ulli
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#3
Danke, Ulli, für deine Antwort!

Nein, es ist nicht am Thema vorbei, ich habe mich jetzt an einige Möglichkeiten erinnert, die ich schon früher hatte - und auf die ich jetzt schrittweise wieder zurückgreifen werde.
Da sind zum Beispiel Kraffttiere, oder auch "Helfertiere", vllt werde ich später mehr dazu schreiben ...
Ich merke jedenfalls, dass ich langsam wieder einen Zugang finde zu meinem "Selbstmitgefühl", und ich wünsche mir, dass ich da "dranbleiben" kann.

Die Kleine bastelt gerne, und da vor allem mit Knete. Letztere hatte ich mir schon besorgt, werde eventuell wieder "darauf loskneten", egal, was dabei herauskommt ...

LG, Kojotin
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#4
Hallo Kojotin,

ich bin wahrscheinlich kein tolles Beispiel, mein inneres Kind geht mit mir oft durch, wenn es soweit ist, dass es sich nach vorne drängt.
Was derzeit "funktioniert", ist etwas zu essen, eine eingeweihte Bezugsperson anzurufen (wenn es von der Uhrzeit her usw angebracht ist) oder -paradox aber klappt- mich schlafen zu legen und gleich einzuschlafen. Ich weiß nicht, wie es geht oder warum, aber wenn ich in einer richtig wütenden Stimmung bin und gegen alles vorgehen möchte, obwohl es total kindisch wäre, mach ich zB heiße Schokolade oder esse Chips oder so und schlaf ein. Es schottet mich vor mich selbst ab, das ist gut. Vielleicht eine Alternative, wobei es vielleicht nicht immer umsetzbar ist.
Ich versuche auch, die vernünftige KTT nach vorne zu rufen, die die kleine beruhigen soll oder sich erwachsen durchsetzen soll. Die Große gibt der Kleinen zB ihren Holzbüffel, daran kann man seine Hände wunderbar spüren. An den spitzen Beinen. Und Holz zu halten hat {mich} immer beruhigt.
Vielleicht kann dir davon irgendwas helfen?
VG
KTT
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#5
Hallo KTT!
Das ist ein interessanter Ansatz, das mit dem "Holz halten"..
In dieser einen extremen Situation habe ich leider den Gegenstand (war nicht aus Holz) auf den Tisch "geklescht", und er ging kaputt... Ich hatte sonst schon an eine Kürbisrassel gedacht, da hab ich mehrere - Die kann aber auch kaputtgehen, wenn ich so etwas damit mache. Massives Holz würde da mehr aushalten, bzw. hätte ich vllt gar nicht diesen destruktiven Impuls, wenn ich es einfach gut halten kann, mit einer oder beiden Händen ..
LG, Kojotin
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#6
Hallo,
vielleicht... Ein Tier zu halten, und sei es aus Holz, weckt in {mir} immer das Gefühl, man müsse damit behutsam wie mit einem Kaninchen oder anderem kleinen Tier umgehen. Ps: mein Büffel hat derzeit noch 3 Beinchen. Hauptsachen das bekannte Objekt bzw. Tier
LG
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#7
Ich werfe einen Schaumstoffball mit aller Kraft im Zimmer rum. Aufheben, gleich wieder werfen. Solange bis ich alle aggressiven Energien losgeworden bin.

LG

Noc
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