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Inneres Kind
#1
Ich habe davon gelesen,
Bradshaw,die Suche nach dem inneren Kind.

Wie?
Ich war stehengeblieben,als es passierte,
bin meinen Lebensweg nicht weitergegangen,
einfach stehengeblieben.

Der ungeheure Vertrauensbruch,
die Qual,
das war einfach zuviel........

Jahrzehnte später bin ich den Weg zurückgelaufen,
obwohl mein Blut zu gefrieren drohte.
Ich habe es gefunden,blutverschmiert,voller Todesangst vor mir.

Meine Schuld,als ich einmal in einer Therapie auf ein inneres Kind angesprochen wurde,
wollte ich es umbringen,für das Leid,
was es mir bereitete.

Ich habe dazugelernt.
Ich habe das Kind behutsam aufgehoben,
es mitgenommen,ihm mein Leben gezeigt.

Es hat mir aus Angst lange misstraut,
darunter habe ich sehr gelitten.
Dann ist es in mein Herz eingezogen.

Aus mir wurde ein neuer Mensch,
ich hatte auf einmal eine Kindheit...

Ich kann seitdem mit Stofftieren sprechen Rolling Eyes

Vielleicht können wir Hier mal einen Kindergeburtstag feiern.
Unsere inneren Kinder feiern,die Missbrauch überlebt haben.

Kindesleid,der Phönix aus der Asche
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#2
Hallo Phönix

Auch ich wurde in der Therapie mal auf mein "Inneres Kind" angesprochen, die Therapeutin sagte ich solle mich zurück denken in die Zeit in der ich noch ein Kind war und sollte überlegen was dieses kleine Mädchen von damals wohl über diese erwachsene Person sagen würde, die ich heute bin.
Ich dachte mir: "Was will sie denn jetzt von mir." Aber irgendwie ließ mich das auch nicht mehr los und ich dachte tagelang darüber nach bis ich feststellte, dass sie wohl Recht hatte und versuchte es.
Ich dachte an die Zeit zurück als ich noch ein Kind war, ich dachte drüber nach wie ich damals gedacht hatte und wie ich damals werden wollte wenn ich erwachsen bin.
Und plötzlich fühlte ich wieder wie damals als Kind, mir fiel ein, dass ich mir immer vor genommen hatte mich als Erwachsener zu wehren, nur noch das zu tun was ich will, einfach frei zu sein und mir von niemanden etwas sagen lassen muss. Dann wurde mir klar, das ich das kleine Mädchen von damals nicht enttäuschen wollte und fing endlich an so zu leben wie ich es mir damals vorgenommen hatte, denn das tat ich bis dahin noch immer nicht.
Ich glaube das war der Auslöser, der alles veränderte.

Zitat:Phönix: Ich kann seitdem mit Stofftieren sprechen [Bild: Rolling%20Eyes.png]

Wie genau sprichst Du mit Ihnen, antworten sie Dir auch ? Und wie kam es dazu, dass Du das bemerkt hast?

Lg Traumengel
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#3
Es hat mich 18 Jahre gekostet,meine Existenz und meine Familie.

Ich habe mich in der Zeit nicht weiterentwickelt,oder nur zum Teil.
Erst als ich mein inneres Kind wiederhatte,war ich komplett.

Mein Leben hat sich danach stark verändert,
ich bin ein sehr sanftmütiger Mensch geworden,
leider auch krankhaft feinfühlig (HSP).

Oder nicht "leider",
weiß auch nicht,es hilft mir beim Helfen.


Meine sprechende Stoffkatze ist in den Foren fast bekannter als ich.
In einem Forum war sie sogar mit einem persönlichen Smiley ausgerüstet worden,
ihre zynischen und boshaften Kommentare zu meinen Texten
brachten das ganze Forum zum Lachen.......

"Hasi",ein SteiffknopfHase,ich bekam ihn zu meinem ersten Geburtstag,
brachte mir das Sprechen bei,
es ist nicht schwer,alle Kinder können es.

Die Erwachsenen verlernen es sehr schnell.........

LG,Phönix
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#4
Ich sollte in der Therapie auch das innere Kind visualisieren, es in seinem Schmerz annehmen, das ist mir aber schwergefallen, nicht wirklich gelungen. Phönix, wie hast du das gemacht?
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#5
Ich bin den Weg zurückgegangen.
Entspannungsübung,Körperscann.

Alle Alltagssorgen auf die Seite schieben.....

Eine Reise in die Vergangenheit,
dahin,wo ich nie mehr hinwollte....

Ich sehe mich,wie ich damals aussah,
vor Kurzem habe ich mich auf Youtube gesehen,
ich war baff erstaunt....

Meine im Sterben liegende Mutter,
einen nur schreienden Säugling,
meine Schwester.

Ich war abgemeldet,hatte keine Bezugsperson.

Also suchte ich mir eine Neue.

Er machte Alles für mich,wir waren eine Familie,
eine Hippifamilie.

Ich schwänzte die Schule,ging mit meiner neuen Familie auf Reisen.

Er bezahlte Alles,
er kleidete mich sogar ein,allerdings falsch.
Ich mußte Kleider tragen,die zwar gut aussahen,wie auch die Blumen in meinem
ewig langen Haar.

Ich war der Star der Familie.

Morgens seifte er mich ein,unter der Gießkannendusche,
wir genossen es Beide,für mich ein ungewohntes,neues Gefühl.

Abends passierte es,
mir gefriert Heute noch das Blut in meinen Adern.

Ich spüre den Schmerz,den Schock,die Fassungslosigkeit.
Begreife,was nicht zu begreifen ist und erstarre.

Ich sehe mich Heute noch,50 Jahre später.......

Mein Weg in die Dunkelheit ist zu Ende.

Du stehst da,blutverschmiert,zitternd,
voller Todesangst.

Deine qualvolle Wartezeit ist zu Ende,
ich habe Dich nicht vergessen,
lasse Dich nicht im Stich.
Denn Du bist Ich.

Du brauchst nie mehr Angst zu haben,
denn ich schütze Dich,habe Dich in mein Herz geschlossen.


Aus mir ist ein neuer,sanftmütiger und fröhlicher Mensch geworden,
seit mein "Inneres Kind" in mein Herz eingezogen ist....

Seitdem kümmere ich mich um Menschen,
die ein gleiches oder ähnliches Schiksal haben.........

Du kannst es schaffen,es zu überwinden.
Ein normales,glückliches Leben zu führen,
was ich Dir vom Herzen wünsche.

Dabei kann ich Dir Hilfestellung geben,wenn Du es möchtest.


Kindesleid,der Phönix aus der Asche
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#6
Welche Art von Hilfestellung denn? Ich wüsste nicht, was mir helfen sollte?
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#7
Möchte ich noch leben oder will ich lieber sterben?
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#8
Hallo Luchsmädchen

Was genau meinst Du denn damit? Warum weißt Du nicht ob Du noch leben oder lieber sterben magst ?
Magst Du vielleicht mal etwas mehr über Dein Problem erzählen ?

Lg Traumengel
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#9
Von der PTBS ganz zu schweigen, plagen mich auch noch schwere Depressionen. Da fragt man sich selbst, ob sich der Kampf überhaupt lohnt oder ob man nicht besser gleich aufgeben sollte.
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#10
Hallo Luchsmädchen,  Slightly Smiling

das, was Du da durchmachst, habe ich auch so erlebt, PTBS und Depressionen sind allein schon unerträglich, aber beides zusammen ist schlimmer als die Hölle. Dass Du Dich fragst, ob Du lieber gleich aufgeben sollst, kann ich gut verstehen auch ich war immer kurz davor aufzugeben, ich habe das etwas über ein Jahr lang jeden Tag aufs Extremste ertragen müssen, das macht ein total fertig. Ich war oft kurz davor etwas Dummes zu machen und zwei Mal habe ich es dann auch getan. Damals dachte ich, dass es der einzige Ausweg ist, aber zum Glück hatte ich damals überlebt und habe mir dann Hilfe gesucht.

Damals war es für mich sehr schwer Hilfe zu bekommen, denn ich war nicht mal krankenversichert, weil ich mich zusätzlich wegen meiner Ängste vor Fremden und Menschenmengen nicht mehr aus dem Haus wagte und mich um nichts mehr gekümmert hatte. 
Als ich dann nach einem Suizidversuch mir Hilfe in der Psychiatrie suchte, konnten sie mich auch ohne Krankenversicherung nicht mehr abweisen. Ich war lange zeit in der Psychiatrie und selbst dort hatte ich einen Suizidversuch, das war allerdings kein guter Ort, um so etwas zu machen, man hat es bemerkt und was dann alles passierte, war recht heftig und endete mit einer Woche lang Fixierung.

Ich habe sehr lange gebraucht, um wieder klarzukommen und dachte auch, dass es nie wieder besser werden wird, aber es wurde besser, allerdings dauerte dass einige Zeit. Mir geht es heute so weit ganz gut, PTBS, Depressionen und Suizidgedanken kommen immer wieder mal vor, aber ich schaffe es heute, damit besser umzugehen.

Du kannst das auch schaffen, Du solltest Dich nicht aufgeben, versuche bitte Dir helfen zu lassen, alleine wirst Du das nicht bewältigen können, denn das alles steigert sich immer mehr und dann macht man etwas, was man eigentlich nicht wirklich will. Es lohnt sich durchzuhalten, auch wenn Du das selbst gerade nicht erkennen kannst.

LG Seelenwanderer
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