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Kognitive Verhaltenstherapie nach chronischer Traumatisierung: Ein Therapiemanual
meiner Meinung nach nicht zu empfehlen
#1
Hallo,

ich habe mir das Buch Kognitive Verhaltenstherapie nach chronischer Traumatisierung: Ein Therapiemanual von Anne Boos aus der Unibibliothek ausgeliehen und bin froh, dass ich es nicht gekauft habe.
Die Autorin hält die Konfrontation für die einzig wirksame Therapiemethode von Traumapatienten und sagt, dass EMDR nur kurzfristig wirkt, etc. Sie schreibt immer, dass es Studien gibt, die das belegen, aber am Ende des Buches sind nur ganz viele Bücher aufgelistet, die aber nicht eindeutig zugeordnet werden können.
Sie geht zwar in einem Kapitel auf dissoziative Störungen ein, rät aber auch da mit der Konfrontation nicht zu lange zu warten.
Ich war nach der Lektüre anfangs sehr verwirrt und habe gedacht meine bishergie Therapie war sinnlos, aber auch gleichzetig, die Art der Konfrontation, die sie beschreibt schaffe ich nie. Da soll man nämlich mit dem schlimmsten Ereignis anfangen und das besprechen davon aufzeichnen und sich zu Hause immer wieder anhören.
Ich denke, diese Methode ist vielleicht für Monotraumatisierungen hilfreich, aber ich weiß erstens nicht, was ich genau als schlimmstes Trauma sehen würde und zweitens würde ich dann wohl mein Leben lang solche Aufnahmen hören müssen.
Finde es schade, dass die Psychologie nicht wirklich eine evidenzbasierte Wissenschaft ist und dort sorgfältiger Umgang mit den Quellen nicht zwingend erforderlich ist.

LG
Schaf
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#2
Hallo Schaf,
ich habe mir gestern erst über das online-ausleihe Portal unserer Stadtbibliothek Medien von Louise Reddemann und Cornelia Dehner-Rau die da heißen Trauma und Trauma heilen ausgeliehen. Dort gibt es ein Kapitel über Dissoziation und es ist ganz hilfreich. Deshalb kann ich diese Bücher nur empfehlen. Das Buch Trauma und die Folgen Teil 1von Michaela Huber ist auch sehr gut. Also du musst nur weitersuchen.
LG
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