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Naltrexon, welche Dosierung?
#1
Liebe Foris,

vor Kurzem hat mir eine Trauma-Therapeutin den Tipp gegeben, das Naltrexon gegen Dissoziationen hilft.
Meine Frage wäre, ob ihr eine Ahnung habt, in welcher Höhe das dafür verordnet wird.

Ich bekomme Naltrexon bereits um die Alkoholabstinenz zu erleichtern und gegen das SV. Aber wahrscheinlich sind das andere Dosierungen als bei Dissoziation????

Weiss jemand was darüber? Keine Sorge, ich will mich nicht selbst medikamentieren, aber ich hätte dann die Chance, das mit der Psychiaterin zu besprechen (sie hat den Schwerpunkt Sucht und müsste sich da erst einlesen...).

Ich freue mich auf eure Antwort(en)

LG

N.
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#2
Hallo Nocturne,

ich habe Naltrexon mal getestet, bin aber in der normalen Dosierung nicht klar gekommen und habe es dann nach Absprache mit der Psychiaterin und zeigen dieser Ministudie: https://www.researchgate.net/profile/Wolfgang_Woeller/publication/268881012_Low_dose_naltrexone_in_the_treatment_of_dissociative_symptoms/links/54a270590cf257a636039366/Low-dose-naltrexone-in-the-treatment-of-dissociative-symptoms.pdf mit niedrig dosierten Naltrexon probiert. Das habe ich im Wasser aufgelöst und dann mit einer Spritze die passende Menge abgezogen. Ich habe mich mit der ganzen Tablette ein wenig in mich eingesperrt gefühlt. Mit der niedrigen Dosierung war es dann besser, aber meine inneren Kinder wollten das nicht und haben es verschwinden lassen. Die niedrige Dosierung hat mir schon geholfen, weniger zu dissoziieren bzw. das kontrollieren zu können.
Ich vermute mal, dass du schon eine ganze Tablette nimmst. Vielleicht bekommst du einen Effekt, wenn du die Dosis steigerst. Aber keine Ahnung, wirklich viele Infos gibt es dazu ja auch nicht, weil es in dem Anwendungsfeld Off-Label-Use ist.

Tut mir leid, dass ich dir nicht wirklich weiterhelfen kann.

LG
Schaf
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#3
Normalerweise müssen Patienten, die das nur wegen Dissoziation nehmen, sehr kleine Dosen nehmen und nicht die Tabletten, wie die hergestellt sind. Normalerweise werden sie in der Apotheke geteilt, das das Ganze sehr teuer macht. Je höher die Dosierung ist, desto mehr öffnet sich das Traumafenster. Deshalb fängt man mit Minidosierung am Tag an, geht dann langsam höher und probiert aus, was genau die richtige Dosis für diesen Patienten ist. Aber das alles bezieht sich auf Off-Label-Use und nicht auf jemanden, der tatsächlich Alkoholiker ist.

In Bad Honnef kennen sie sich damit aus. Ich denke, dass Frau Pape ist da die passende Ansprechpartnerin, wenn Ärzte in die Thematik einsteigen wollen.

https://www.rhein-klinik.de/patienten/ab...ung-1.html

Wie das dann aussieht, wenn jemand tatsächlich eine Sucht hat, weiß ich leider auch nicht. Ich kenne nur Leute, die das Naltrexon im Off-Label-Use hatten und eben grade keine Suchtproblematik. Das ist ja 'ne ganz andere Geschichte.
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#4
Hallo liebes Schäfchen,
hallo GGG!

Danke für eure Antworten! Ich habe in den Links die hilfreiche Angabe gefunden, dass die korrekte niedrige Dosis aus

0.06mg x Körpergewicht in kg

berechnet werden kann :-)

Das sind bei mir 5mg. Das ist für die Psychiaterin sicher nützlich! Sie könnte z.B 10mg Tabletten verschreiben und ich halbier mir die dann. Bisher hab ich 50mg Tabletten (sollte vorallem gegen das Rauschgefühl beim SV helfen, was es aber nicht tut... Die Dissoziationen find ich viel quälender...). Wenn ich die in 50ml Wasser auflöse und 5ml davon auf ne Spritze ziehe, müsste es auch gehen... Da wird sie schon das richtige wissen.

Das funktioniert dann nur Dank eurer Hilfe und euren Links! Vielen Dank dafür liebe GGG und liebes Schaf!

Noc
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#5
Mach' Dir da lieber nicht zuviele Hoffnungen vorab.

Besprich's mit der Psychiaterin und wenn sie Fragen hat, dann kann sie ja mal auf die Frau Pape zugehen. Die haben damit schon lange Erfahrungen gesammelt.

Ich weiß auch von Leuten, die mit dem Naltrexon nicht weiterkamen.
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#6
Hallo Nocturne!
Ich bin eben auf das Thema gestoßen und wollte fragen, ob du inzwischen Erfahrungen mit der niedrigen Dosierung gemacht hast?
Ich möchte meinem Psychiater das Naltrexon nächsten Mal vorschlagen. Gerade überkommt mich ein Hoffnungsschwall, dass es ja vielleicht doch einen Lichtblick gibt in diesem Nebel.
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#7
Hallo Maya,

ich glaube, dass Erfahrungen individuell sind. Ich habe letzten Monat im Einvernehmen mit meiner Psychiaterin das Naltrexon abgesetzt, da sich weder die Dissoziationen noch die Kämpfe um die Abstinenz verbessert haben. Aber ich drück dir die Daumen, eventuell hast du einen Nutzen davon!

LG

N.
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#8
Danke für deinen Bericht, es tut mir leid, dass es dir nichts gebracht hat :/
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