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TRIMB
#1
Hi, ich wollte mal fragen, ob jemand schon Erfahrungen mit TRIMB gesammelt hat? und falls ja, wie habt ihr diese Methode der Traumabearbeitung empfunden?

LG Silver
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#2
Hey Silver, leider nicht. Davon hab ich noch nie gehört :')
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#3
Hm. OK. Dann testen wir und berichten.
Die negativen Gefühle stellt man sich zunächst vor und macht sie, wie bei der Screening Technik, auf eine Leinwand o.ä.  – dann wird die Verbindung dazu mit imaginativen Techniken durchtrennt (das war die super Kurzvariante), so hat man uns das erklärt. Klingt zunächst mal gut. Wie gesagt, wir probieren es aus. Vielleicht ist das ja was für den ein- oder anderen. Soll schonender sein als Konfrontation. . Anscheinend ist es eine gute Entlastung und für mich klingt es besser als Konfrontation.
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#4
Hmm, ja, das klingt wirklich interessant. Kurze Frage, ist das eventuell eine Technik, die man auch intuitiv schon selbst anwenden kann? So mit der innerlichen Leinwand kommt mir das bekannt vor. So erkläre ich immer wie ich "fühle". Auf der einen Seite ich, auf der Leinwand meine Gefühle. Meine HP meinte es wäre eine "kluge" Form der Spaltung.
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#5
Ja, kann man - bei Ellen Spanenberg findet man auch eine Anleitung dazu.
LG
Wilsberg
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#6
Danke @Wilsberg. @Shiny, es gilt wie immer, sagt meine Thera, Vorsicht walten zu lassen und nicht an Themen zu gehen, die zu nah am Trauma sind wegen der Gefahr der Überflutung. Also ich mache das nicht alleine. Zumindest nicht am Anfang. Doch das liegt einfach an meinen Themen. Aber wenn du es versucht hast, wäre es klasse, du könntest ein bisschen von deinen Erfahrungen berichten.
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#7
Hey Wilsberg, danke dir. Hab mich zu der Methode mal kurz belesen. Das klingt tatsächlich ähnlich, wie das, was ich jahrelang mit meinen Gefühlen tat.
@Silver, ja natürlich muss man da vorsichtig sein. Das Thema hat mich hellhörig, weil es eben so klang als wäre das etwas, was intuitiv ins mir bereits passiert. Jedoch habe ich das mit der Leinwand nie genutzt, um schwierige Momente zu verarbeiten, sondern eher um von meinen Gefühlen als Alltagspersönlichkeit Abstand zu nehmen und sie von Weitem zu betrachten. Das mache ich eigentlich heute auch noch, vor allem um Konfliktsituation "neutral" betrachten zu können. Das für diese "hot spots" zu benutzen ist keine schlechte Idee. Allerdings erst wenn wir diese Tresormethode erlernt haben. Unsere HP verspricht mir das jetzt schon seit 3 Wochen. Da wird es jetzt langsam Zeit.
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#8
Gibt's da nen Unterschied zu den Imaginationsübungen von Louise Reddemann?

LG

Noc
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#9
Hey Noc,

das kann ich dir leider nicht sagen, weil ich keinen Vergleich habe. Louise Reddemann kenne ich zwar schon dem Namen nach, aber probiert habe ich das noch nicht. Aber ich lese mal nach.

LG
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#10
Guck Dir das mal bei Spangenberg an, da siehst Du die Unterschiede. TRIMB nutzt zusätzlich Atem & Augenbewegungen.
Im Gegensatz zu EDMR werden Belastungen dabei auch nicht eliminiert, sondern nur auf ein erträgliches Maß reduziert.
LG
Wilsberg
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#11
Das klingt wirklich nach einer interessanten Technik, um mit Triggersituationen im Alltag besser umzugehen.
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#12
Wir hatten jetzt ein paar Sitzungen in denen mit TRIMB gearbeitet wurde und ich muss sagen, ich bin sehr positiv überrascht worden. Es konnte sogar eine Situation, die ein eigentlich nahezu unerträgliches Maß an Emotionen und Bildern produziert hat, damit bearbeitet und die Situation auf ein aushaltbares Maß reduziert werden. Wir kommen sehr gut mit dieser Methode zurecht. Natürlich spielt es auch eine Rolle, wie groß das Vertrauen zur Therapeutin ist und ob sie schon Erfahrung damit hat, sprich ob sie sofort erkennt, wann es gefährlich wird und dann Gegenmaßnahmen einleitet. Da hier all das gegeben ist, bin ich froh endlich etwas gefunden zu haben, das mir helfen kann das Unaushaltbare doch auszuhalten.
[-] Die folgenden 1 Benutzer sagen Danke an Silver für diesen Beitrag:
  • Ulli (10-03-2020)
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#13
Und auch hier gibt es Ungutes zu vermelden. Offenbar wurde durch die letzte Sitzung etwas angetriggert, das wir lieber in Ruhe gelassen hätten. Was in einem Moment hilft, kann im nächsten schon wieder schaden.
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