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Trigger - Keine Kommentare erlaubt / PNs sehr eingeschränkt möglich
Allgemeine Gedanken und Gefühle der Dunklen in uns
#1
(TRIGGER-Warnung!)

·        Keine Sortierung nach Datum möglich!
·        Trigger und Erinnerungen entscheiden über das "Hier und Jetzt"!
 
Abneigung, Ablehnung, Abscheu, Feindseligkeit, Groll, Hass, Missgunst, Rachsucht, Unbehagen, Unmut, Unwilligkeit, Unzufriedenheit, Voreingenommenheit, Widerwillen, Kaltherzigkeit,…
 
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[I]

 …Heute, 18.01.2018:
Noch eine Woche. In einer Woche haben wir endlich eine Diagnose, auf die wir seit 5 Monaten warten.
 
…Damals, Wochen im März, April & Mai 2017:
Einst, als es noch 2-3 Tage waren, sagten sie uns, dass wir es genießen sollten, sagten sie, dass es bald soweit sei, dass wir nach Hause dürfen, obwohl es gar nicht stimmt. Sie wollten uns noch weitere 2 Wochen dabehalten, wollten schauen wie sich alles entwickelt, wollten noch weitere Tests, wollten uns noch weiter vergiften, mit ihren Gedanken, mit ihrer Art, mit ihrem Verhalten. Diese Zweisamkeit, diese Vielfältigkeit, das Kommen und gehen, das hilflose zusehen, die Wahnhaftigkeit, das zerstören der erarbeitenden Prozesse und erlernen der Dinge die nötig und wichtig waren, einst, jene zu zerstören und die Suggestion ihrer Überzeugung, ihrer Lebensart, ihrer Dummheit.
Sie kamen, traten ohne fragen einfach ein, sagten dass dies so sein müsse, dass sie doch nur helfen wollen, uns – doch wer hatte uns so hilflos gemacht, wer war schuld, wer hat denn all das vermurkst, all den Schaden angerichtet, doch nur sie selbst, vor langer zeit, vor der zeit der zeit, alle sahen zu, alle starrten uns an, sie starrten nur, keiner half, alle drehten sich weg.
Hinterher, danach wollen sie immer helfen, wobei, wieso, wenn es zu spät ist, Heuchler, Scharlatane,… wir hassen sie, alle, alle insgeheim, werden sie leiden, sie werden es spüren, sie werden vergehen, werden brennen, während wir frohlocken.
Doch einst - heute/gestern/damals – Schwester, Pfleger, Ärzte und personal, alles Vertreter einer Welt einer Gesellschaft, die uns zu dem machte was wir sind. Innen wie außen. Wie unser sein, innen wie außen. Zerstört, doch vereint, stark und unnachgiebig, zusammen und voller Rache auf den Moment der in der Ferne sichtbar wird, sich formt, sich verändert und zum greifen näher rückt.
Jene haben es versucht, haben versucht zu sagen, wie schwierig es ist, jene nicht weiter zu zusetzen, jene nicht weiter zu ängstigen, doch wie immer interessierte dies niemand, sie heuchelten Wissen, heuchelten Verständnis, doch ein Tag später, war alles verflogen. Unmächtigkeit lag im Raum, Unverständnis und absichtliche Dummheit und Unwissenheit wurden zelebriert und absichtlich gegen uns gerichtet und trotz der versuchten Gegenwehr, stellten sich Verbündete als Verräter heraus. Wie schon damals erkannt und doch wieder versucht, aus Verständnis hoffend, wurden alle Zweifel, aller Zuspruch wieder zerstört.
Verräter am eigenen Fleisch, am eigenen Blut. Verflucht sollen sie sein, verdammt bis ihr Ende kommt. Wir werden frohlocken.
Sie wühlten vieles auf, sie rissen Wunden und Narben auf, jene versuchten nichts nach außen dringen zu lassen, taten alles um dies zu bewältigen und taten dies zufriedenstellend, doch in uns kochte es und während sie litten, unabdingbar, durch die Erinnerungen, durch die neuen Taten jener, denen es scheissegal war, stieg unsere Macht. Stieg unsere Abscheu noch weiter.
Dann endlich, ein neues Zimmer, alte Station und ein Lichtblick, zum greifen nahe. Schmerzen, unablässig, aber auch dies würden wir überstehen. Das Letzte brach an und morgen, nächste Woche…, endlich der Ausgang.
-
Doch Dunkelheit schloss uns ein und alles war durcheinander.
Nichts galt mehr.
Kein oben, kein unten, kein hier, kein dort.
Finsternis und grelle Schatten und das Nichts verstummte und alles war fort.
Unendlosigkeit hüllte uns ein, alles war bedeutungslos und unser Sein  verschwand…
Helligkeit. Flackernd. Sonnenstrahlen in der Dunkelheit. Stimmen. Verzerrtes Irren. Weiß wie schwarz, das Nichts entschwand.
Das Sein kehrte wieder.
Wir waren zurück.
-
Watte, doch wieder schockierend interessierte sich keiner für das besondere Sein unseres Wesens. Für die vielen in uns und den aufkeimenden Wahnsinn der Angst. Wo, was, wie…? Kein Wissen.
Die Berührungen jener war für sie ein erneutes aufflackern alter Erinnerungen, alter vergessener Dinge die zu weit entfernt lagen und  wir spürten ekel, spürten Scham, Abscheu, groll und Hass. Schlimmer als je zuvor und durch jene Verdammtheit des Körpers, zogen sie sich noch weiter zurück.
Hass und Rachegelüste, schmiedeten Pläne und erweckten sie zum leben, spielten sie in uns, aber und abermals durch und jenes lies uns frohlocken und glücklich sein.
Der Schmerz war mächtig und musste raus, doch gab es nichts. Es war nichts, nichts da. So riss es erneut und flammen züngelten, quollen hervor, es zischte und es hatte einen Weg gefunden – endlich frei.
Bedächtig und leise schlängelnd, zischelnd wandt es sich heraus. Spielte mit ihnen, hockte hinter der Mauer – FREI!!
Wartend, aufkeimend, sog es neue Energie und als wir es bemerkten, fütterten wir es.
Es war zurück. In uns. Für uns. Mit uns.
Der Tag war endlich da!
Doch wirklich Ruhe gab es nicht. Der Körper war zu schwach. Und Fremde kamen nach Hause und die Verräter öffneten ihnen die Tür.
Wieder mussten wir warten, doch jetzt gemeinsam in der Finsternis, lauernd, hasserfüllt und albtraumhaft hoffend und wissend, malten wir, das Blut floss, in Strömen. Abartig schön!
Endlich Ruhe, Ruhe für uns.
Alle waren in Aufruhr, alle waren unterwegs, sie quollen durcheinander, drüber und drunter umher.
Am Ende, jene die es verabscheuten, kamen langsam wieder in Reichweite. Die Finsternis blieb. Und wir malten und spritzten weiter, vergossen ihr Blut, schnitten das Fleisch von den Knochen, köpften sie, zogen ihnen die Haut ab, hatten unseren Spass. Im Leid derer die es verdient haben.
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