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mentalen Schutz aufbauen
#1
Hallo!
Das ist schon immer ein wichtiges Thema für mich gewesen, egal ob auf psychotherapeutischer oder spiritueller Ebene. Wie ich mir selber eine Art "Schutzwall, Kokon..", was immer aufbaue, um geschützt zu sein vor
-Verachtung, Neid, Ablehnung
-Blicken, falscher Fremdwahrnehmung etc.

Wenn ich draussen bin, kriege ich sehr vieles mit, kann entweder nicht reagieren oder habe nicht die Gelegenheit dazu. Prinzipiell kann es mir "wurscht sein", was wildfremde Leute von mir denken und wie sie "ticken". Aber dieses "Wurscht-sein" kann ich auch nicht einfach aus dem Ärmel schütteln, vor allem weil ich trotzdem das Gefühl habe, etwas "abgekriegt" zu haben.
Ist das irgendwie verständlich?

Ist das für jemand von euch auch ein Thema bzw. und/oder wisst ihr Methoden, wie man sich selber so einen Schutz aufbaut, um, z.B. Dinge nicht so "an sich heranzulassen" (ein Ausdruck, den ich eigentl nicht mehr hören kann, weil ich immer nur hörte, dass ich das "nicht machen soll" Gereizt)
LG, Kojotin
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#2
Hallo Kojotin

ja, klar. Das kenne ich auch. Mir hat meine Körpertherapeutin empfohlen, mir einen "Schutzmantel" zuzulegen wenn ich rausgehe. Das hat ein bisschen gedauert bis ich den auch tatsächlich "anlegen" konnte. Aber inzwischen kriege ich es meistens ganz gut hin. Vielleicht wäre das was für dich?

LG
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#3
Ja - Mantel ist schon einmal ein guter Ansatz. Das kenne ich von der "Ruhe-Übung" im Autogenen Training.
Wenn ich hinausgehe, müsste der Mantel eventuell noch zusätzlich mit Stacheln besetzt sein.
Die sollen sich bei "Gefahr" aufstellen und die störenden Einflüsse "wegpiksen" oder so...
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#4
Das klingt doch schon mal sehr gut. Was ich für mich wichtig finde ist, dass ich nicht nur von außen geschützt bin, sondern dass die Schutzschicht auch innen ist. Also dass man nicht offen und verletzlich da raus geht. Man muss sich schließen, bevor man das Haus verlässt. Also so ist das gut für mich. Eine innere Decke der Sicherheit und Geborgenheit, die Ruhe vermittelt und durch die nichts durchkommt. Auch nicht die Reste, die der Mantel vielleicht nicht abhalten konnte.
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#5
Das klingt wirklich interessant. Aber ich frag mich wie man das anstellen kann...
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#6
Auch interessant... Das sind wahrscheinlich die Inneren Kinder, die man auf diese Weise schützt - die sind ja am verletzlichsten, weil sie das meiste abbekommen haben.. Manchmal gelingt es mir, mich äußerlich zu schützen, falls es zu einer direkten Konfrontation kommt. Hinterher tauchen dann trotzdem noch so viele Emotionen auf, eine Art "Nachwehen"- die werden sicher vom Inneren Kind kommen...
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#7
Ich bin dann immer schnell am Vermeiden/Flüchten.
Sinnvoller wäre es, wenn das ganze abprallt oder wie an einem Gummiball abprallt. Schaff ich aber nur ganz selten, wenn der sehr distanzierte Teil dominant ist. Normalerweise bin ich total empfindlich und lasse alles mögliche an mich ran, selbst wenn es gar nicht um mich geht...
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#8
Ja genau, Ulli - Ich frage mich auch, wie man das anstellt... bzw. welche Möglichkeiten es sonst noch gäbe, das Zarte, Verletzliche in sich abzuschirmen..
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#9
Wenn es planbare Situationen sind, schicke ich die Kinder an ihre sicheren Orte und bitte die Helfer gut aufzupassen. Das klappt mitunter sehr gut
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#10
Also ich mache das durch Imagination. Ich habe das etwas für mich gefunden, das mir hilft uns zu schließen. Meistens zumindest. Es gibt natürlich Situationen, in denen alles versagt, aber die sind zum Glück inzwischen selten. ich habe sehr lange geübt dafür, weil Imagination mir im allgemeinen sehr schwer fällt.
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#11
Hast du eine bestimmte Übung dafür genutzt? Ich brauche anfangs immer Anleitung...
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#12
Ja, habe ich. Meine Körperthera hat mich angeleitet, weil ich das anfangs auch immer unter Anleitung machen muss. Ich kann versuchen, es aufzuschreiben wenn du magst.
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#13
Sehr gerne. Ich brau anfangs immer was gesprochenes auf dem Handy. Irgendwann klappt dann ohne. Vielleicht finde ich ja was ähnliches, wenn ich weiß was du meinst.
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#14
Alles klar. Ich geb mir Mühe. Und das mit dem Handy mache ich auch immer. :-)
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#15
Hallo - da bin ich wieder!
Die Anleitung würde mich auch sehr interessieren, Silver, für mich wäre schriftlich okay, wenn es dir nichts ausmacht.
Ich habe gesehen, es gibt einen Thread mit Übungen für Achtsamkeit und Imagination - falls die Anleitung länger ist, willst du sie dort hineinstellen?
Es wäre bestimmt eine gute Inspiration, wobei natürlich jeder seine individuelle Methode finden soll..
Dein Ansatz mit den Helfern ist auch ein gutes Stichwort, Ulli - dazu habe ich dort auch schon eine gute Übung gefunden bzw. zu "Helferwesen"..
LG und Gute Nacht!
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#16
Hallo!
Liebe @Silver, kannst du die Anleitung/Übung von deiner Thera beschreiben, die dir geholfen hat, euch zu schließen?
Danke. LG, Kojotin
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#17
Liebe Kojotin,

da mein Beitrag offenbar verschwunden ist, wohin auch immer, schreibe ich kurz nochmal. Ich werde versuchen das zusammenzufassen, aber es scheint im Augenblick schwierig. Bitte entschuldige.

LG
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#18
Silver, wenn es grad schwierig ist, du hast mir doch die mail geschrieben. Die ist noch da, zumindest die erste mail. 
vielleicht kannst du da was rauskopieren. Da es von dir ist, will ich das nicht einfach so mache.
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#19
Möglicherweise war das so. Ich sehe es mir an und dann werde ich entscheiden wie es weitergeht.
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#20
Liebe Ulli,

herzlichen Dank für deine Erinnerung :-) Wie du vielleicht gesehen hast, ist es auch bei uns nicht immer so leicht, etwas durchzubringen, was einer für eine gute Idee hält. Aber es war jetzt okay unsere Mail zu verwenden.

LG Silver

@Kojotin. Ich muss mich echt entschuldigen bei dir. Manchmal läuft das nicht so wie ich möchte.

Grüße Silver
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#21
Liebe Silver,

Du brauchst dich doch nicht entschuldigen. Ich hab ja mitgekriegt, dass es Stress gab in letzter Zeit.
Das tut mir auch leid für DICH!
Grad hab ich gesehen, dass es einen neuen Beitrag von dir gibt, da schau ich jetzt rein!
Liebe Grüsse, Kojotin Slightly Smiling
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  • Silver (01-03-2020)
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