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Kommentare erwünscht - Die Kirschbaumnymphe
Von Lily und Lilian
#1
Die Kirschbaumnymphe

Chrissie war 16 Jahre als sie das erste mal merkte das sie anders war als die Mädchen in ihrem alter, nicht zu letzt an ihren komisch geformten Ohren, weswegen sie den Spitznamen Langohr trug. Sie hatten die Form von spitzen Farnblättern. Ihr Augen waren kristallblau und ihr Haar glatt lang und blond. Sie lebte mit ihrer Familie in einem kleinen Vorort in der nähe eines Waldes. Als Kind war sie dort immer spielen gewesen, was ihr ihre Eltern ausdrücklich verboten hatten. Das merkwürdige war das es in diesem Wald immer grün war und nie die Blätter von den Bäumen vielen, nicht einmal im Winter. Niemand traute sich deshalb in diesen Wald, außer ihr. Auch an diesem heißen Sommertag kurz nach ihrer Geburtstagsfeier schlenderte sie durch den einsamen Wald. Die Vögel sagen wunderschöne Lieder und sie sag fröhlich mit. An einer Lichtung setze sie sich in das grüne Gras und atmete die frische Waldluft ein. Eine ganze Weile döste sie vor sich hin, die Kirschbäume um sie herum finden an rosa Blüten auf sie fallen zu lassen. Da hörte sie ein leises Kichern in den Bäumen, Chrissie drehte sich um doch es war niemand zu sehen. 


Gerade als sie noch hinter sich blickte kitzelte sie jemand an ihren nackten Füßen und kicherte wieder. Blitzschnell sprang sie auf, erschrocken rief sie: „Wer ist da?“. Doch niemand antwortet. Nur das Kichern schien immer noch aus ihrer Nähe zu kommen, nähr und nähr. Aber sie konnte beim besten Willen nichts erkennen. Plötzlich tippte sie jemand auf die Schulter und sie sah ein anderes Mädchen mit grünrosa Haaren. Es hatte grüne Augen und spitze Farnblätterohren wie sie. Es hatte sich genauso erschrocken wie Chrissie, dass merkwürdige war das es sich in Kirschblüten auflöste. Ein kalter Schauer lief Chrissie den Rücken hinunter, sollte sie das alles nur träumen? Vielleicht spielte die Sommerhitze ihr einen Streich? Neugierig lief sie dem Kichern hinterher, immer tiefer in die Kirschbäume hinein. Das Kichern schien plötzlich aus allen Richtungen zu kommen. Nein, dass mussten mehrere Mädchen sein die lachten. „Lacht ihr über mich.“, Chrissie stemmte verärgert die Hände in die Seiten. „Wenn ja ist das nicht sehr nett von euch.“, sagte sie und blicke auf die Kirschbäume. Auf denen auf einmal viele weitere Mädchen wie sie saßen. Sie hatten merkwürdige Kleiden an, aus Blättern, Blüten und Gräsern. Ihr Haare waren grün, rosa, lila, doch auch blond und brünett. Immer noch kicherten sie, einige tuschelten auch. Das Waldmädchen von der Lichtung kam ganz langsam auf sie zu, sie tastete ihre Kleider an.


Sie musste Chrissie für eine von ihnen halten, doch die Kleider irritierten sie. Wie ein Echo klangen ihre Stimmen, Chrissie zog ihr den Rock aus der Hand. Beleidigt sprang das Mädchen zur Seite. „Das ist nicht nett, hör auf!“, ermahnte Chrissie sie. „Ppp...“, verhöhnte sie das Waldmädchen. Und verwandelte sich in ein rosanes Licht, dass auf einen der Kirschbäume zu schwebte. Ein Waldmädchen neben ihr mit grünem Haar sagte, „Wir sind Waldnyhmpen und das hier ist unser zu Hause. Du siehst aus wie eine von uns, aber ich habe dich noch nie hier gesehen. Wo kommst du her?“. „Ich komme nicht aus dem Wald und ich bin auch keine von euch!“, sage Chrissie zögernd. Die Nymphe antwortete, „Du bist aber doch kein Mensch, auch wenn du nicht im Wald lebst. Wo ist dein Baum?“. „Warum Baum?“, fragte Chrissie sie. Die anderen Nymphen flüsterten erschrocken miteinander. „Alle Nymphen haben einen Strauch oder eine Blume, einen Bach, Sumpf oder Baum in dem sie leben. Ohne ihn können wir nicht existieren, wenn er stirbt sterben wir mit ihm.“, meinte die Nymphe nachdenklich. „Das einzige in dieser Art was ich habe ist ein Stück Buchenrinde an einer Kette, sonst habe ich kein Baum oder so etwas. Also kann ich eine Nymphe sein. Punkt aus!“, sie schlug die Arme zusammen.


Die Nymphe die sie auf der Lichtung getroffen hatte sprang lautlos von ihrem Baum, „Aber du musst eine von uns sein.“. Sagte sie bestürzt, „Ich habe dich singen gehört.“. „Ja, ich habe gesungen. Aber was ist den daran so besonderes?“, meinte Chrissie. „Nur eine Nymphe kann den Klang der anderen Nymphen hören. Die Kirschblütenfeen haben mich zu dir geführt.“, lächelte sie sie an. „Kirschblütenfeen?“, flüsterte Chrissie. „Sie reiten auf dem Wind mit den Blüten der Bäume.“, antwortete die Waldnymphe. Dann begann sie zu singen und Tausende von Kirschblüten tanzten um Chrissie herum. Sie hielt die Hände auf und einige Blüten landeten in ihren Händen, sie könnte keine feine Lichter sehen. Die immer mehr eine Form ergaben, dann kleine feine Flügel aus glitzerndem Staub. Eine kleine nackte Fee saß auf ihrer Hand und wedelte mit den Armen sie wieder weiter fliegen zu lassen. „Was ... was ist das hier?“, stotterte Chrissie bekommen. „Nur andere Waldgeister können Feen, Nymphen und Undinen sehen. Glaubst du mir jetzt, dass du eine von uns bist?“, fragte die Waldnymphe und nahm ihre Hand um die Blüte mit ihrer Hilfe in die Luft zu werfen. Konnte es wirklich war sein, dass sie eine Nymphe war. Nachdenklich spielte Chrissie an ihrem Anhänger herum, dass Stückbaum hatte sie von ihrer Mutter bekommen. Vielleicht war es ja gar nicht ihre Mutter, schließlich hatte man ihr schon mit 13 Jahren erzählt das man sie vor ihrer Haustür gefunden hatte. „Kann es sein das Nymphen ihre Kinder aussetzen?“, fragte Chrissie die Nymphe. „Nymphenkinder werden nur ausgesetzt wenn der Baum zu alt ist um noch eine Nymphe mehr zu tragen.“, sagte die Nymphe. „Das heißt wenn die das Kind aussetzen stirbt der Baum?“, fragte Chrissie geschockt. „Ja, und die Nympheneltern mit ihm. So ist das Schicksal der Nymphen.“, sagte die Nymphe traurig. „Doch das passiert nur alle Jahrzehnte. Nymphen werden sehr alt, darum ist es nicht wirklich schlimm wenn wir vergehen.“, fügte die Nymphe hinzu. „Ich verstehe dann bin ich ein Nymphenkind, dass nur noch ein Stück der Rinde des alten Baumes meiner Eltern hat.“, sagte Chrissie traurig. „Darum hast du so ein trauriges Lied an so einem schönen Tag gesungen. Du musst die Rinde der Erde übergeben und aus ihr wird ein neuer Spross wachsen. So werden deine Eltern immer ein Teil von dir sein und dieser Spross wird dann zu deinem Baum. Der mit dir wachsen und leben wird, sowie du! Du kannst ihn immer besuchen kommen und er wird dich zu uns führen, denn du bist wie wir und kein Mensch.“, erklärte ihr die Nymphe. „Ich bin übrigens Una.“, lächelte sie. „Ich bin Chrissie.“, sie nahm die Kette von ihrem Hals und grub ein Loch neben Unas Baum. „Ich denke jetzt habe ich meinen Platz gefunden und wir können gute Freund werden.“, sagte Chrissie. Una nahm ihre Hand als sie sah das Chrissie Tränen die Wagen herunter liefen. „Ja, dass können wir Schwester.“
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Ist schon länger her das wir, dass geschrieben haben. Aber vielleicht gefällt es einigen Innenkindern und Innenjugendlichen. Smiling
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