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Vermeidungsreigen
#1
Prima. Auf den virtuellen Sandsack hau ich jetzt mal kräftig drauf!
Boah, das gibts doch gar nicht. Dieser Vermeidungsreigen der da getanzt wird ist unerträglich. Es wird eine Frage gestellt und dann bewegt man sich in alle möglichen Richtungen nur nicht dahin, wo die Lösung ist. Teilweise hat die Antwort auch gar nichts mit der Frage zu tun. Jetzt ist das sehr, sehr ärgerlich, weil wertvolle Zeit vergeudet wurde - für nichts. Das ist nicht gut und es fühlt sich schlecht an, weil es jetzt wieder eine Ewigkeit dauert, bis ganz vielleicht noch mal die Chance kommt, darüber zu sprechen. Und ob dann nicht letztendlich doch wieder getanzt wird, ist natürlich auch fraglich. So kommt man doch nicht zum Kern der Sache. Grmpf.
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#2
Was ist "Vermeidungsreigen " ? Ich verstehe leider nur Bahnhof.
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#3
Hm, ich kenne den auch, diesen Reigen. Wir hoffen das endlich ein Thema angesprochen wird, von außen weil wir zu unfähig und zu ängstlich oder schamvoll sind es selbst zu tun. Dabei gibt es einen Anteil, der ungeduldig daneben steht und es nicht fassen kann, warum nicht einfach darüberg gesprochen werden kann.
Dann kommt endlich der Moment, wo das Theam aufkommt und endlich ist die Chande da. Der Anteil der sprechen will, bekommt aber keine Chance, weil andere Anteile, eben die angstlichen und schamvollen, alles in die Waagschale werfen, damit nicht gesprochen wird. Oder auch die Wächter?
Wie auch immer. Es wird sich gewunden und auf alle möglichen Arten das Thema und das Sprechen beukottiert.
Hinterher ist Wut da und Frust da, bei dem Anteil der endlich die Chance nutzen wollte und das Wissen, dass es jetzt ewig dauern kann, bin das Thema wieder aufkommt und eine neue Chance entsteht.
Bein uns im Inneren herrscht dann oft "Krieg". Nicht gut. Im schlimmsten Fall haut der Anteil dann auf die anderen ein. Das Ergebnis wir fühlen und unfähig und wütend gleichzeitig und der Wunsch nach Bestrafung ist da, um die Wogen wieder zu glätten.
So ist das bei uns....
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#4
Bei mir auch  Slightly Frowning
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#5
Im Inneren herrscht "Krieg", das trifft es auf den Punkt. Ein Versuch aufzuschreiben was bewegt ist gescheitert, weil das Schreiben plötzlich nicht mehr geht sobald es auch nur ansatzweise dazu kommen soll. Dafür wurde ein anderer Anteil aufs übelste herabgewürdigt und ist jetzt zutiefst verletzt aber auch wütend und der, der das alles zu verantworten hat, lacht sich ins Fäustchen. Und ich komme mir vor wie das Schlachtfeld dabei. Diese inneren Kämpfe hinterlassen viel verbrannte Erde auf der mann dann auch nicht mehr tanzen kann, weil man ständig über die Reste von irgendwas stolpert und zu Fall kommt. Dass ein kleiner Tanz solche Wellen schlagen kann war mir nicht klar. Wer räumt das bloß alles wieder auf?
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